|
![]() |
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| 02.02.2010 |
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Lieblingspfeile |
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
Lieblingspfeil Nr. 1178 Handgemalter Pfeil Hektisch mit einem Filzstift gemalter Pfeil. |
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
"Wer kritzelt, der erlebt die Vorlust des Schreibens [... bezieht sich hier auf Rand- zeichnungen von Schriftstellern. Trotzdem ist beides eine zu große Einengung: "des Schreibens" und eben auch "Vorlust"]. Er bewegt schon die Schreibhand, schwärzt das Papier, hinterlässt Zeichen und Struk- turen, gibt den erträumten Figuren Ge- sichter, ohne dass er sich der Mühe des sorgfältigen Formulierens und der Askese des genauen Denkens aussetzen müsste. [Man kann auch schreiben, ohne sorgfäl- tig zu formulieren oder präzise zu denken. Und man kann genau kritzeln... ] Er ist sprachlos glücklich oder unglück- lich, konzentriert oder zerstreut. Oder beides gleichzeitig: Er geht diesseits oder jenseits der Linie, die das Schrei- ben vom Nichtschreiben trennt, und manchmal macht er auf dieser Linie halt." |
|
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| 01.02.2010 |
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Schrift im Bild |
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
"Für die gotischen Maler ist das Bild so selbstverständlich Wiedergabe der Schrift, d. h. der Heiligen Schrift, dass sie Schriftzeichen ins Bild hineinnehmen, sei es als Spruchband, das zwischen dem Übersinnlichen und dem Irdischen vermittelt, zwischen dem Verkündigungs- engel und Maria, sei es als Schriftzug mit dem Namen der dargestellten Hei- ligen.* Das ändert sich erst in der Re- naissance mit der Einführung des pers- pektivischen [...] Bildraums. Jetzt wird das Bild zur illusionistischen Dar- stellung einer Szene. Es wird nicht mehr vornehmlich als Teil der unabgeschlos- senen Heilsgeschichte gelesen [... ist, glaube ich, für die nun folgende Pointe formuliert und ansonsten falsch], son- dern als eine in sich abgeschlossene ästhetische Ganzheit betrachtet. Das hat Konsequenzen für die Anwesen- heit von Schrift im Bild. Diese muss nun motiviert werden (z. B. als Seite in ei- nem aufgeschlagenen Buch), andernfalls würde sie vom Betrachter als ein die Il- lusion störender Fremdkörper emp- funden." Zitat: Schrift im Bild. Von: Peter Bürger, 30. Januar 2010, Neue Zürcher Zeitung |
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Zum Seitenanfang
[
Home | Zeichnungsgenerator
| Aktuell
| Zeichnungen
| Projekte
| Texte
| Service
]
[ Impressum
| Mail
an Hannes Kater ]![]()